Was es zu beschützen gilt (5)
Artikel-Nr | 332438000 |
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ISBN | 978-3-96362-438-4 |
Verlag | Francke |
Seiten | 332 |
Erschienen | 03.02.2025 |
Artikelart | Paperback, 13,5 x 20,5 cm |
Autor: | Jody Hedlund |
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31.03.25 09:32 | Gerdy
Letzter Abstecher zu den McQuaids
Ein krönender Abschluss der Reihe, in der nun alle McQuaids glücklich versorgt sind.
Dylan hat seinem alten Leben den Rücken gekehrt und ist nicht nur zurück zu seiner Familie, sondern auch zu Gott gekommen. In Fairplay arbeitet er als Sheriff und versucht den Rinderdieb dingfest zu machen, als eines Tages eine junge Frau mit einem Säugling- seinem Sohn, vor ihm steht. Völlig überrumpelt will er das Richtige tun und bietet ihr eine Heirat an. Cathrine hat ihre Geheimnisse und willigt ein, denkt sie doch damit ihre Vergangenheit hinter sich lassen zu können. Ein spannendes Abenteuer beginnt.
Das hat mir gefallen:
Dylans Entwicklung. Hedlund hat seine Gedanken und Kämpfe authentisch beschrieben und verlieh dem Charakter damit eine Tiefe und Glaubwürdigkeit, die mich hat mit ihm mitbangen, fühlen und leiden lassen. Ein wirklich toller Kerl als Vater wie auch als Ehemann!
Cathrine ist eine beeindruckende junge Frau, die von Gerechtigkeit und Nächstenliebe getrieben ist, sodass sie ihre Hilfe jedem zuteilwerden lässt, der sie benötigt. Auch ihre inneren Kämpfe waren gut und nachvollziehbar geschildert.
Die Geschichte war spannend, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Durch die Verheimlichungen, Irrungen und Wirrungen war ich dauernd gespannt, wie sich das Ganze denn nun auflösen würde.
Ich konnte auch hier wieder den Charakteren aus den Vorbänden begegnen und die Familienbande ist stärker als je zuvor. Es hat mich bewegt zu sehen, wie Versöhnung und Heilung stattfand.
Der Hilfssheriff und seine Frau sind mir auch sehr ans Herz gewachsen. Das was sie plapperte machte er mit seinem Schweigen wett. Sie sind wahre Freunde, die auf Dylan und Cathrine achten und sie dort unterstützen, wo sie Hilfe brauchen. Wenn das auch mal heißt jemandem von dem Abzuhalten, wonach einem gerade der Sinn steht.
Der Glaube ist immer wieder in Gedanken und Gebeten mit eingeflochten. Ganz natürlich. Er gibt den Protagonisten Halt und Weisung in manchen Schwierigkeiten und hilft, durchzuhalten.
Das mochte ich nicht ganz so sehr:
Ich konnte Cathrines Zögern, mit der Wahrheit herauszurücken, nicht immer ganz nachvollziehen.
Fazit:
Ein schöner historischer Roman, der nochmals nach Colorado entführt und Einblick in das Leben zur Zeit der Siedler schenkt. Spannend, humorvoll und doch auch ernst, vermag die Geschichte einen zu fesseln und am Ende glücklich zurückzulassen.
Ich empfehle das Buch gerne weiter, auch an diejenigen, die die Vorbände (noch) nicht kennen.
25.03.25 20:26 | Regina
spannend und voller Charme
Jody Hedlund hat hier einen wundervollen Roman geschrieben. Sie versteht es wunderbar ihre Leser auf einen spannende Reise zu entführen.
Ihr Schreibstil ist angenehm und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Ich konnte das Buch einfach nicht aus den Händen legen.
Die Charaktere wurden realistisch dargestellt. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und nichtsdestotrotz erfahren sie die Kraft von Gottes Gnade. Er hilft einem dieses Päckchen zu tragen.
Das Thema Vergebung der früheren Sünden und die Umkehr von falschen Wegen ist ganz groß in diesem Buch. Es war mitreißend zu lesen, wie die Protagonisten mit Gottes Hilfe neue Menschen werden konnten und ihnen Vergebung zuteil wurde.
Fazit: Dieser Roman ist auf jeden Fall ein Lesehighlight. Ich kann es nur von Herzen empfehlen.
14.02.25 18:26 | Anna
unterhaltsam
"Was es zu beschützen gilt" ist der letzte Band der Colorado Reihe, und ich habe mich gefreut, noch einmal eine schöne Zeit mit den McQuaids zu verbringen.
Durch die anderen Bücher war ich schon sehr gespannt auf Dylans Geschichte und wollte wissen, was aus dem "schwarzen Schaf" der Familie geworden ist.
Die Geschichte beginnt direkt aufregend und bringt einen dazu, unbedingt weiterlesen zu wollen.
Besonders gut gefallen haben mir zudem die Beschreibungen der Charaktere und der Landschaften, sodass vor meinem inneren Auge lebendige Bilder entstanden. Vor allem Trudy ist ein Original, das ich ins Herz geschlossen habe, aber natürlich sind auch die Hauptcharaktere, Catherine und Dylan, liebenswerte Figuren, die man gern begleitet.
Den Anfang mit Catherine und Dylan fand ich ein wenig unglaubwürdig, aber ich liebe Geschichten, die mit einer Zweckehe beginnen, sodass es mich nicht weiter gestört hat. Nur das aneinander vorbeireden fand ich etwas unlogisch, doch genau dadurch entstehen ja oft die spannendsten Geschichten. So auch hier, es entstand ein großes Durcheinander, um dann wieder aufgelöst zu werden.
Dabei wurde es richtig abenteuerlich und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Alles in allem ist diese Geschichte zuckersüß und fast schon ein Märchen, sodass ich am Ende dachte: "Und wenn sie nicht gestorben sind, dann küssen sie noch heute."
13.02.25 10:28 | Marie-Therese
Ein absolutes Herzensbuch!
Mit großer Vorfreude habe ich auf die Veröffentlichung dieses Romans gewartet und was soll ich sagen? Das Warten hat sich absolut gelohnt!
Jody Hedlund ist es wieder einmal gelungen, mich mit ihrer Geschichte komplett zu begeistern und ich habe das Buch (fast) in einem Ruck durchgelesen. Ich konnte- und wollte- das Buch einfach nicht zur Seite legen. Viel zu schön war die Geschichte rund um Catherine und Dylan, als dass ich hätte stoppen können.
Die ruhige, intelligente und freundliche Frau war mir sofort sympathisch und Dylan mag ich sowieso sehr. Ich verstehe, warum alle - Männer wie Frauen, jung und alt - ihn mögen. Er hat einfach so eine Art und ist - trotz seiner vielen Fehler in der Vergangenheit- im Grunde ein herzensguter Mensch. Außerdem war es schön, auch die anderen Familienmitglieder "wiederzusehen" und zu erfahren, wie es ihnen geht und was in ihren Leben so passiert ist.
Es hat mich auch zutiefst berührt zu sehen, wie Dylan von ihnen mit offenen Armen aufgenommen wurde, sie für ihn da waren und wie er mit Gottes Hilfe und der Unterstützung seiner Familie sein altes Leben hinter sich lassen konnte und nun ein ganz anderer Mann war. Was sich auch daran zeigt, dass er bereit ist, für seine Fehler einzustehen und die Konsequenzen seines Verhaltens zu tragen.
Genau aus diesem Grund macht er auch Catherine- gleich am ersten Tag- einen Heiratsantrag. Sie und sein Sohn sollten gut versorgt sein und sich nie wieder alleine durchschlagen müssen. Doch was er nicht weiß: Sie ist nicht die, für die er sie hält...
Werden die beiden trotzdem miteinander glücklich werden können oder wird sie die Vergangenheit erneut einholen und alles zerstören?
Ein Buch über Vergebung, Annahme, wahrer Liebe und Barmherzigkeit. Eine Geschichte, die zeigt, dass Gott sogar aus dem größten Scherbenhaufen unseres Lebens etwas Gutes entstehen lassen kann... wenn wir IHN nur lassen.
Mit "Was es zu beschützen gilt" endet nun diese tolle Reihe, bei der ich wirklich jeden einzelnen Band geliebt habe und die Charaktere mir sehr ans Herz gewachsen sind. Einerseits bin ich etwas traurig darüber, andererseits war es der perfekte Abschluss. Ich kann einem jeden diesen Roman (und alle andere Teile der Reihe) nur von Herzen empfehlen! Für mich eine absolute Herzensbuchreihe.